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Zur
Person
Geboren wurde ich 1947 im Nachkriegsberlin, an dass ich
mich allerdings erst erinnern kann, als es schon wieder
besser wurde.
Nach Grundschule und Gymnasium habe ich den Beruf der Übersetzerin
(für Englisch) gelernt und arbeite seither als kaufmännische
Angestellte in der Verwaltung eines Unternehmens der metallverarbeitenden
Industrie in Berlin. Den Beruf habe ich auch nach meiner
Wahl ins Abgeordnetenhaus nicht aufgegeben, übe ihn
allerdings mit reduzierter Stundenzahl aus.
Ich bin Mutter eines erwachsenen Sohnes, der vor vierzehn
Jahren dafür gesorgt hat, dass ich Großmutter
wurde.
Meine politische Heimat war immer schon die SPD, eingetreten
bin ich allerdings erst 1986. 1992 wurde ich in die Bezirksverordnetenversammlung
(BVV) Tiergarten gewählt und 1993 Vorsitzende der SPD-Fraktion
in der BVV. Diese Funktion habe ich bis zum Jahr 2000 ausgeübt.
Die BVV hat für die unterschiedlichen Themenbereiche
Ausschüsse, in denen die anstehenden Entscheidungen
vorbereitet und auf den Weg gebracht werden. Während
meiner acht Jahre im Bezirksparlament war ich in den Ausschüssen
"Frauen, Personal und Verwaltung" (interessante
Zusammenstellung übrigens, aber irgendwo muss man mit
den Frauen ja hin...), "Jugendhilfe", "Sport",
"Haushalt" sowie "Bildung und Kultur".
In dieser Zeit habe ich viel über meinen Bezirk gelernt
und erfahren. Und auch, wie Politik funktioniert und welche
verschlungenen Pfade sie manchmal nimmt.
Über keine verschlungenen Pfade sondern durch eine
klare Wählerentscheidung wurde ich 2001 die Wahlkreisabgeordnete
für das nördliche Moabit im Abgeordnetenhaus.
Dort vertrete ich die SPD-Fraktion im Unterausschuss Bezirke
(als Vorsitzende) sowie im Hauptausschuss, über dessen
Tisch alle Vorgänge und Entscheidungen gehen, die mit
Geld zu tun haben - vornehmlich mit dem Ausgeben von Geld.
Im Frühjahr 2009 wurde ich von der SPD-Fraktion als
stellvertretende Fraktionsvorsitzende bestätigt.
Als Mitglied des Abgeordnetenhauses erhalte ich eine steuerpflichtige
Entschädigung von 2.951 Euro sowie eine steuerfreie
Kostenpauschale von 870 Euro. Hinzu kommt ein geringer Zuverdienst
aus meiner Berufstätigkeit, weitere Einkünfte
habe ich nicht.
Aber weitere Ausgaben, die ich gern tätige. Nicht
nur die SPD ist stets empfänglich für Zuwendungen
'ihrer' Abgeordneten, auch die Verbände und Vereine,
in denen ich mitarbeite, haben ein feines Gespür dafür,
an wen sie sich halten können. Als da sind die Arbeiterwohlfahrt,
die IG Metall, der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften
in Tiergarten, der Förderverein Heimatmuseum Tiergarten,
der Förderverein der Bibliotheken in Tiergarten und
der Wirtschaftskreis Mitte.
Mein Lebensmotto:
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft,
hat schon verloren.

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