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Warme Bekleidung für den Warmen Otto
Einer guten Tiergartener Tradition folgend, kreiste auch
2007 in den Reihen der SPD Mitte wieder der Klingelbeutel
für die Wohnungslosentagesstätte "Warmer
Otto" in der Moabiter Bugenhagenstraße. In diesem
Jahr konnten für das gesammelte Geld drei prall gefüllte
Reisetaschen mit Unterwäsche sowie diverser Oberbekleidung
übergeben werden. Gebraucht wird im Warmen Otto so
ziemlich alles, was gebraucht werden kann. Ganz oben auf
der Liste stehen warme Bekleidung und Schuhe sowie Kaffee.
Aber auch alles, was sich auf Trödelmärkten zu
klingender Münze machen lässt, ist gefragt. Klingende
Münze selbst natürlich auch. Wer also etwas abzugeben
oder zufällig ein Pfund Kaffee zuviel gekauft hat,
darf gern beim Warmen
Otto vorbeischauen.
Der Warme Otto ist Berlins älteste Tagesstätte
für Obdachlose. Anfang Februar 1983 öffnete sie
zunächst in der Ottostraße - daher stammt auch
der Name - um Wohnungslosen im Winter einen Ort zum Aufwärmen
zu geben. Ursprünglich eine Einrichtung der Heilandsgemeinde,
wird der Warme Otto seit 2004 von der zur evangelischen
Kirche gehörenden Berliner Stadtmission betrieben.
Foto v.l.n.r.: Katja Homann, SPD-Fraktion in der BVV Mitte,
Jutta Leder, Wahlkreisabgeordnete für das nördliche
Moabit, Hans-Günter Mahr, SPD-Fraktion in der BVV Mitte,
Herr Böhme, Mitarbeiter im Warmen Otto, Jutta Koch-Unterseher,
Wahlkreisabgeordnete für das südliche Tiergarten.
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