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100.000 Euro für soziale Projekte im Stephankiez
BVV beschließt Zuschüsse für das Sanierungsviertel
Stephankiez
Dieser Arbeitstitel findet mit der heutigen Beschlussfassung
der Drucksache 2246/II durch die Bezirksverordnetenversammlung
nach mehreren Monaten harter Kärnerarbeit seinen ersten
Höhepunkt.
Die Beschlussfassung zum Doppelhaushalt 2006/07 enthielt
auf Grund eines Antrags (Drs. 1975/II) der SPD und Die Linkspartei/PDS
den Hinweis, dass für das derzeitige Sanierungsviertel
Stephankiez ein neuer Haushaltstitel Zuschüsse
für soziale Projekte eingerichtet wird. Diese
100.000 € aus Mitteln der Abteilungen Bildung, Kultur,
Schule sowie Jugend sollten auf der Grundlage eines Konzepts
verwendet werden, das vom Bezirksamt erarbeitet und von
der BVV beschlossen wird - so wie der Dringlichkeitsantrag
2084/II von SPD und Bündnis 90/Die Grünen vom
15.11.2005 vorsieht.
Dazu die Vorsitzende der SPD-Fraktion Mitte Frau Bruni
Wildenhein-Lauterbach:
Wir sind sehr glücklich, dass dieses Konzept
mit Zeitschiene und Ablaufdiagramm heute beschlossen wurde.
Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen meiner Fraktion und
Bündnis 90/Die Grünen wurde bis zur letzten Minute
in den letzten zwei Monaten mit Verwaltung, Betroffenenvertretung
Stephankiez und Bürgern an diesem Konzept
gearbeitet. Dieses Vorhaben ersetzt nicht ein Quartiersmanagement,
das wir uns eigentlich für diesen Kiez nach der Entlassung
als Sanierungsgebiet Ende dieses Jahres gewünscht hätten.
Es soll aber weiter darauf hinweisen, wie notwendig es ist,
in diesem Gebiet z.B. Defizite im sozialen Bereich abzubauen,
Wohnumfeld, Integration und Bildung nachhaltig zu stärken
und ganz besonders Bürgerbeteiligung zu organisieren
und zu stärken. Wir sind deshalb auch weiterhin der
Auffassung, dass dieser Kiez Quartiersmanagement-Gebiet
werden soll. Deshalb werben wir für eine starke Beteiligung
der Bürgerinnen und Bürger an der Veranstaltung
am Donnerstag, 30.03.06 um 19.00 Uhr in der Mensa der Moses-Mendelsohn-Oberschule
(Stephanstr. 2), wo das Konzept vorgestellt und eine Bürgerjury
gewählt wird, die dann die weiteren Geschicke lenken
soll. Dazu nochmals mein herzlicher Appell.
(Pressemitteilung der SPD-Fraktion in der BVV Mitte vom
23.03.2006)

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